
Philips 65OLED951: Das sagen unsere Kunden
- Vorteile: Exzellente Bildqualität, beeindruckendes Ambilight, guter Sound
- Nachteile: hoher Preis, eingeschränkte Integration von Philips-Hue-Lampen
(Stand: 29.09.26)
Inhalt

stock.adobe.com/Konstantin Yuganov
In unserem Vergleich findest du die besten Fernseher von Herstellern wie LG, Philips, Samsung und Sony für dein Heimkinoerlebnis – alle haben in unabhängigen Tests oder bei Kunden gut abgeschnitten.
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Zu den Autoren: Michael genießt Games und Filme auf seinem LG-OLED-TV. Er schreibt seit 2018 über Technik und begeistert sich vor allem für Smartphones, Gaming und Fernseher. Andreas schaut gerne 4K-Filme auf seinem QD-OLED-Fernseher. Bei TURN ON ist der studierte Journalist als redaktioneller Projektleiter tätig und Experte für PC-Hardware, Fernsehtechnik und KI.
Wir haben die besten Fernseher des aktuellen Jahres auf Grundlage von unabhängigen Tests und Kundenbewertungen ausgewählt. Zunächst erfährst du alles über einen der aktuell besten TVs. Danach folgen weitere empfehlenswerte Fernseher mit unterschiedlichen Displaytechniken und Eigenschaften. Die Links in der folgenden Liste führen dich direkt zum jeweiligen Produkt im Shop:
Top 3 Kategorien im Shop: OLED-TVs, LED- & LCD-TVs, 65-Zoll-Fernseher
In der folgenden Tabelle kannst du die besten Fernseher miteinander vergleichen. Klicke auf das Feld „Auswahl für den Vergleich“ mit dem Pfeil: Es öffnet sich ein Drop-down-Menü mit allen vorgestellten Modellen.
Der LG OLED G6 ist LGs aktuelles Flaggschiff-Modell und setzt die Erfolgsserie des G5 fort – mit noch mehr Helligkeit, einer verbesserten Entspiegelung und einer verfeinerten Bildverarbeitung.
Das neue OLED-Panel im G6 basiert weiterhin auf LGs RGB-Tandem-OLED-Technik, wurde aber grundlegend weiterentwickelt. LG nennt die neue Generation „Hyper Radiant Color Tech“. Erstmals kommt außerdem eine 12-Bit-Signalverarbeitung zum Einsatz: Der neue Alpha-11-Gen.-3-Prozessor kann damit HDR-Farbverläufe noch weicher darstellen und sogenanntes Banding deutlich reduzieren. Das macht sich besonders in dunklen, farbigen Szenen bemerkbar.
Die Spitzenhelligkeit im 10-Prozent-Fenster liegt laut hifi.de (04/26) im Test des 65-Zoll-Modells bei beeindruckenden 2.416 Nits im Filmmaker-Modus – im knalligen Lebendig-Modus sind sogar über 4.000 Nits möglich.
In diesem von LG gesponserten Video zeigt TURN ON Moderator Jens den LG OLED G6:
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TURN ON
Das 10-Prozent-Fenster ist einer der wichtigsten HDR-Benchmarks: 10 Prozent des Bildschirms leuchten dabei in Weiß und mit Messgeräten wird die Maximalhelligkeit in diesem Fenster erfasst. Eine hohe Helligkeit spricht hier dafür, dass der TV mehr kann als kurz einen winzigen Ausschnitt aufleuchten zu lassen und wirklich gut bei HDR-Inhalten performt. Die Vollbildhelligkeit bei SDR-Inhalten erreicht bis zu 441 Nits – ein starker Wert für ein OLED-Panel.
Ein besonderer Fortschritt gegenüber dem Vorgänger ist die neue Antireflex-Beschichtung. Das Panel selbst ist zwar weiterhin hochglänzend, aber die Beschichtung halbiert die Reflexionen noch einmal gegenüber dem G5 auf rund 0,2 Prozent reflektiertes Licht. Das macht den G6 deutlich alltagstauglicher in hellen Wohnräumen – ohne den dunklen Lichtschleier, den matte Oberflächen bei direktem Lichteinfall erzeugen können.
HDR wird in den Formaten HDR10, HLG und Dolby Vision IQ unterstützt. Gamer freuen sich über vier HDMI-2.1-Anschlüsse, eine Bildwiederholrate von bis zu 165 Hertz sowie volle VRR-Unterstützung inklusive FreeSync und G-Sync. HGiG für eine optimierte HDR-Darstellung in Spielen ist ebenfalls an Bord. Als Betriebssystem läuft webOS 26, das eine große App-Auswahl und eine intuitive Bedienung bietet – wenngleich die Menüstruktur etwas Eingewöhnungszeit erfordert.
Hifi.de vergibt im Test (04/26) des 65-Zoll-Modells die Note „sehr gut“ (9,4 von 10 Punkten). Die Experten loben die überragende Bildqualität auf Referenzniveau, die starke Entspiegelung, die Gaming-Ausstattung und die sehr gute Gesamtausstattung. Kritikpunkte sind der hohe Preis, die weiterhin etwas umständliche Bedienung sowie der fehlende DTS-Mehrkanalton-Support.
Computer Bild (04/26) vergibt das Top-Testurteil „sehr gut“ mit der Note 1,1 und hebt die 12-Bit-Farbverarbeitung, die sehr gute Bildqualität und die ergonomische Fernbedienung mit Pointer-Funktion hervor. Alle vier HDMI-Anschlüsse verdauen laut Computer Bild Bildraten bis 165 Hertz. Leider wird DTS-Ton nicht unterstützt.
Vorteile
Nachteile
Du suchst den Fernseher mit der farbenfreudigsten und gleichzeitig reflexionsärmsten Bilddarstellung auf dem Markt? Dann ist der Samsung OLED S95H die richtige Wahl.
Das QD-OLED-Panel des S95H kombiniert die Präzision selbstleuchtender OLED-Pixel mit der Farbintensität der Quantum-Dot-Technologie. Das Ergebnis ist ein besonders großes Farbvolumen: Den HDR-Film-Farbraum DCI-P3 deckt der S95H laut hifi.de (05/26) vollständig ab – und geht darüber noch hinaus.
Kräftige, naturgetreue Farben und tiefes OLED-Schwarz sind das Ergebnis. Zudem bringt Samsungs neuer Neural-Quantum-4K-AI-Gen-3-Prozessor gegenüber dem Vorgänger S95F eine noch feinere Tone-Mapping-Präzision und einen dE2000-Farbabweichungswert von nur 1,2 – so exakt, dass hifi.de von einer zusätzlichen Kalibrierung ausdrücklich abrät.
In folgendem Video präsentiert Samsung den OLED S95H:
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Samsung
Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die matte Antireflex-Beschichtung: Samsungs Super-Anti-Glare-Oberfläche schluckt und zerstreut auftreffendes Licht so effektiv, dass im maßvoll beleuchteten Wohnzimmer praktisch keine Spiegelungen das Bild stören. In sehr hellen Wohnräumen empfiehlt sich jedoch, dunkle Filmszenen bei abgedunkeltem Raum zu genießen, da starkes Frontlicht auf der matten Fläche einen leichten Helligkeitsschleier erzeugen kann.
Die Helligkeit überzeugt ebenfalls: Im 10-Prozent-Fenster erreicht der S95H laut hifi.de in HDR rund 2.200 Nits im Filmmaker-Modus, im dynamischen Modus auf kleinen Flächen sogar bis zu 3.300 Nits. Das 10-Prozent-Fenster bedeutet, dass die Tester in einem 10 Prozent großen weißen Fenster die Helligkeit messen – das ist ein guter Maßstab für die HDR-Leistung. Sämtliche Anschlüsse inklusive Netzkabel sind in der externen One-Connect-Box gebündelt, sodass nur ein einziges dünnes Kabel zum Display führt – das erleichtert die Wandmontage erheblich.
Für Gamer bietet der S95H vier HDMI-2.1-Anschlüsse mit bis zu 165 Hertz Bildwiederholrate, VRR und ALLM sowie einen Twin-Tuner mit USB-Recording für klassisches lineares Fernsehen. Als Betriebssystem läuft Samsungs Tizen mit großer App-Auswahl und praktischen KI-Features. Dolby Vision wird jedoch nicht unterstützt; Samsung setzt auf HDR10 und HDR10+.
Hifi.de vergab dem S95H im Test (05/26) des 65-Zoll-Modells eine Bildnote von 9,7 von 10 Punkten – die bisher beste Bildwertung, die das Magazin je an einen Samsung-TV vergeben hat – und bezeichnet ihn als direkten Gleichstand mit dem LG OLED G6 auf Bildebene. Die Redaktion lobt das nahezu kalibrierungsfreie, perfekt abgestimmte Bild, die führende Entspiegelung und die lückenlose Ausstattung. Die Gesamtbewertung fällt mit 9,4 von 10 Punkten auch sehr gut aus.
PC Mag zückt den Editors’-Choice-Award und vergibt im Test (05/26) des 65-Zoll-Modells 4,5 von 5 Sternen. Der S95H sei der hellste, schnellste und Feature-reichste TV, den die Experten bislang getestet hätten, außerdem überzeuge er Gamer mit der niedrigsten Eingabeverzögerung.
Vorteile
Nachteile
Der Sony Bravia 9 II ist eine gute Wahl für Nutzer, die in hellen Räumen bei Tageslicht fernsehen möchten.
Sony setzt beim Bravia 9 II auf ein LC-Display mit RGB-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, die Sony als „True RGB“ bezeichnet. Dabei kommen separate rote, grüne und blaue LEDs statt einer klassischen weißen Hintergrundbeleuchtung mit Farbfilter zum Einsatz. Die Technik ermöglicht eine sehr weite Farbraumabdeckung. Die Experten von rtings.com beschreiben die Farben im Test (07/26) als besonders hell und lebhaft.
In diesem Video stellt Sony den Bravia 9 II näher vor:
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Sony Corporation – Official
Die 4K-Auflösung sorgt für ein scharfes Bild. Bei der Helligkeit gehört der Bravia 9 II laut Tests zu den stärksten LCD-Fernsehern am Markt. Im Test von rtings.com erreicht der TV im 10-Prozent-Fenster circa 4.200 Nits (HDR). Auf 100 Prozent der Bildfläche kommt der TV auf fast 1.000 Nits (HDR und SDR) – ein sehr hoher Wert. Dank der hohen vollflächigen Helligkeit in Kombination mit Sonys Black-Screen-Pro-Technologie, einer reflexionsarmen Beschichtung, eignet sich der TV ausgesprochen gut zum Fernsehen bei Tageslicht.
Bei der HDR-Wiedergabe unterstützt der Sony Bravia 9 II die Formate HDR10, HLG und Dolby Vision. Für Konsolen, Abspielgeräte und Soundbars stehen zwei HDMI-2.1-Anschlüsse bereit. Sie unterstützen Gaming mit bis zu 120 Hertz sowie VRR und ALLM. PC-Gamer mit Nvidia-Grafikkarte können zudem G-Sync nutzen, FreeSync von AMD wird nicht unterstützt. Der Input-Lag beträgt laut Messungen von rtings.com schnelle 6,9 Millisekunden (4K, 120 Hertz).
Es stehen außerdem zwei weitere HDMI-Ports zur Verfügung, die jedoch nur HDMI 2.0 bieten. Das Betriebssystem Google TV zeichnet sich durch eine intuitive Bedienung und eine sehr große App-Auswahl im Play Store aus.
Rtings.com vergibt im Test (07/26) des 65-Zoll-Modells 8,8 von 10 Punkten in der Kategorie „Mixed Usage“. Die Tester loben die sehr guten Schwarzwerte, die sehr hohe HDR-Spitzenhelligkeit, die hohe SDR-Helligkeit zum Fernsehen bei Tageslicht und die lebhaften Farben. Kritikpunkte sind die nicht so gute Blickwinkelstabilität und die beiden veralteten HDMI-2.0-Anschlüsse.
Hifi.de bewertet das 65-Zoll-Modell des Sony Bravia 9 II im Test (07/26) mit „sehr gut“. Die Redaktion lobt die Bildqualität auf Referenzniveau, die hohe Helligkeit in Kombination mit der guten Entspiegelung, den sehr guten Klang und die große App-Auswahl. Bei den Nachteilen erwähnen die Tester die zwei HDMI-2.0-Anschlüsse und den hohen Preis.
Vorteile
Nachteile
Der Philips 65OLED951 überzeugt mit einer guten Helligkeit, tollen Farben und Ambilight, der atmosphärischen Hintergrundbeleuchtung von Philips.
Der Fernseher verfügt laut Angaben der niederländischen Technik-Website techfi.nl über das gleiche Tandem-WOLED-Panel wie der LG OLED G6 und stellt Farben präzise dar. Die Bildkalibrierung ist ab Werk bereits sehr gut, schreibt techfi.nl im Test (09/26). Die Spitzenhelligkeit im 10-Prozent-Fenster liege bei 2.558 Nits im Referenzmodus (ehemals Filmmaker-Modus). Die vollflächige Helligkeit (SDR und HDR) beträgt laut Test 400 Nits – ein guter Wert für ein OLED-Panel, aber kein Vergleich zur Helligkeit des Sony Bravia 9 II.
In diesem Video präsentiert Philips den 65OLED951:
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Philips TV & Sound
Neben HDR10, HDR10+, HLG und Dolby Vision unterstützt der Philips 65OLED951 auch das verbesserte Dolby Vision 2. Das nötige Firmware-Update soll noch 2026 erscheinen. Mit vier HDMI-2.1-Anschlüssen ist der TV optimal für Konsolen- und PC-Gaming geeignet. Games wirken dank 4K-Auflösung und einer Bildwiederholrate von bis zu 165 Hertz scharf und flüssig. Mit ALLM, VRR, FreeSync und G-Sync sind auch alle wichtigen Gaming-Features an Bord.
Die Hintergrundbeleuchtung zählt zu den Highlights des Philips 65OLED951: Das vierseitige Ambilight projiziert die Farben des aktuellen TV-Bilds mit LEDs an die Wand hinter dem Fernseher. Dadurch wirkt das Fernsehbild noch größer und immersiver. Das integrierte 2.2-Soundsystem mit 70 Watt Leistung liefert laut techfi.nl einen guten Klang, könne aber nicht mit dem Bowers-&-Wilkins-Soundsystem in älteren Modellen mithalten.
Seit 2026 kommt bei Philips-Fernsehern statt Google TV das Betriebssystem Titan OS zum Einsatz. Es bietet eine gute App-Auswahl und reagiert flüssig, schreibt techfi.nl. Allerdings befinde sich auf dem Homescreen sehr viel Werbung.
Die Website techfi.nl bewertet den Philips 65OLED951 im Test (09/26) mit „uitstekend“ (ausgezeichnet). Vorteile seien die hervorragende Bildqualität, das Ambilight, die Unterstützung aller HDR-Formate inklusive Dolby Vision 2 (per Update), die vier HDMI-2.1-Anschlüsse und die gute Antireflexionsbeschichtung. Kritikpunkte sind die Werbung auf dem Homescreen, das Fehlen einer nativen Chromecast-Funktion und das Soundsystem, das nicht mit dem erstklassigen Bild mithalten könne.
MediaMarkt-Kunden vergeben im Schnitt 4,8 von 5 Sternen (Stand: 29.09.26).

(Stand: 29.09.26)
Vorteile
Nachteile
Der TCL C8L ist unser Tipp für alle, die ein sehr helles und farbenfrohes Bild zu einem fairen Preis suchen – und dabei auf OLED verzichten können.
Beim Panel setzt TCL auf die neue SQD-Mini-LED-Technik (Super Quantum Dot Mini LED). Sie kombiniert klassische Mini-LEDs als Hintergrundbeleuchtung mit verbesserten Super-Quantum-Dots, die noch mehr Farben darstellen als herkömmliche QLED-Panels.
Die Helligkeit ist beeindruckend: Heise online misst im Test des 65-Zoll-Modells (09/26) eine Spitzenhelligkeit von 3.764 Nits im 10-Prozent-Fenster im Filmmaker-Modus. Vollflächig erreicht der TCL-Fernseher eine Helligkeit von sehr guten 700 Nits.
Das 10-Prozent-Fenster dient der Ermittlung der HDR-Performance. Der Wert ist aussagekräftiger als die Helligkeit in sehr kleinen Bildausschnitten wie 1–2 Prozent. Damit zählt der TCL zu den hellsten Fernsehern auf dem Markt und läuft selbst in hell beleuchteten Räumen zu Hochform auf.

TCL
Den HDR-Farbraum DCI-P3 deckt der TCL C8L vollständig. HDR unterstützt er in den Formaten HDR10, HDR10+ und Dolby Vision, ein Dolby-Vision-2-Update ist laut Hersteller für Ende 2026 geplant. Dank einer guten Anti-Glare-Beschichtung zeigt der Fernseher seine Stärken auch bei Umgebungslicht. LCD-typisch gilt jedoch: In sehr dunklen Umgebungen können bei hartem Kontrast (etwa Sterne auf schwarzem Hintergrund) in bestimmten Bildsituationen kleine Artefakte auftreten. Das ist in den meisten Filmszenen aber kein Problem.
Gamer profitieren von vier HDMI-2.1-Anschlüssen, der 144-Hertz-Bildwiederholrate und ALLM. Auch VRR wird unterstützt. Als Betriebssystem kommt Google TV zum Einsatz, das eine breite App-Auswahl und eine intuitive Bedienung bietet.
Ein weiteres Plus: Der eingebaute Sound – entwickelt in Zusammenarbeit mit Bang & Olufsen – ist für einen Flachbild-TV überdurchschnittlich gut mit druckvollem, räumlichem Klang. Eine Soundbar ist daher zumindest für normalen TV-Genuss nicht unbedingt nötig.
Chip.de vergibt im Test (06/26) des 65-Zoll-Modells die Note „gut“ (1,7) und lobt die sehr hohe Helligkeit, die starke Farbwiedergabe und den satten Klang. Nachteile seien der eingeschränkte Blickwinkel und eine fehlende USB-Aufnahmefunktion.
Heise online stellt im Test des 65-Zoll-Modells (09/26) die ausgezeichnete Helligkeit, den großen Farbraum, den guten Kontrast und das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis als Stärken heraus. Einziger größerer Kritikpunkt ist die Bildverarbeitung, bei der es im Vergleich zu den Spitzenmodellen der Konkurrenz noch Luft nach oben gebe. Eine Gesamtnote vergibt das Magazin nicht.
Vorteile
Nachteile
Wer einen 55-Zoll-Fernseher mit modernem Mini-LED-Panel, Google TV und Anti-Glare-Bildschirm zum günstigen Preis sucht, findet mit dem PEAQ PTV 55GMU-5026C AG eine interessante Option – als Eigenmarke exklusiv bei MediaMarkt und Saturn erhältlich.

Bild: PEAQ
Die Anti-Glare-Beschichtung des Panels soll störende Spiegelungen aus der Umgebung reduzieren – praktisch für Wohnzimmer mit Fenstern oder Lampen in Blickrichtung. Die Helligkeit gibt PEAQ mit 400 Candela pro Quadratmeter an. Das ist ein guter Wert für SDR-Inhalte wie HD-Streaming, DVDs und Blu-rays, aber eine geringe Helligkeit für HDR. Als HDR-Format wird neben HDR10 auch Dolby Vision unterstützt.
Für die Kontraststeuerung arbeitet der TV mit DCE (Dynamic Contrast Enhancement), das den Bildschirm in bis zu 1.000 Zonen einteilt und Helligkeit und Kontrast bereichsweise anpasst. Der Kontrast ist mit 5.000:1 angegeben.
Als Betriebssystem kommt Google TV zum Einsatz – die gleiche Plattform wie beim höherpreisigen TCL C8L. Damit sind alle gängigen Streaming-Apps wie Netflix, YouTube und Amazon Prime Video vorinstalliert oder im Google Play Store verfügbar. Chromecast und Google Assistant sind ebenfalls an Bord.
Welche neuen Funktionen dir zukünftig in Google TV zur Verfügung stehen, verrät unser Moderator Jens im folgenden Video:
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TURN ON
Ein Triple-Tuner (DVB-T2, DVB-C, DVB-S/S2) ermöglicht den Empfang von Antennen-, Kabel- und Satelliten-TV, auf eine USB-Aufnahmefunktion muss man jedoch verzichten. Das Gerät bringt vier HDMI-2.1-Anschlüsse sowie zwei USB-2.0-Ports mit. Aufgrund der Bildwiederholfrequenz von nur 60 Hertz profitieren Gamer allerdings nur bedingt von den HDMI-2.1-Anschlüssen.
Einen unabhängigen Redaktionstest des PEAQ PTV 55GMU-5026C AG gibt es zum aktuellen Stand noch nicht. Das Gerät richtet sich in erster Linie an Nutzer, die für kleines Geld ein modernes Smart-TV-Erlebnis mit 4K-Bild und großem Panel suchen und auf absolute Bildperfektion oder Gaming-Features wie VRR und ALLM verzichten können.
MediaMarkt-Kunden bewerten den PEAQ PTV 55GMU-5026C AG durchschnittlich mit 4,8 von 5 Sternen (Stand: 29.09.26). Käufer loben das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis, das scharfe Bild und die Anti-Glare-Beschichtung. Ein Nachteil sei die träge Reaktionszeit des Fernsehers. Ein Nutzer kritisiert außerdem die langsame Netzwerkverbindung, die laut seiner Aussage auf 100 Megabit pro Sekunde begrenzt sei (sowohl LAN als auch WLAN).
Vorteile
Nachteile
Hier erfährst du, auf welche Kriterien du beim Kauf eines TVs achten solltest.
Fast alle Fernseher haben heutzutage eine scharfe 4K-Auflösung. Das ist auch unsere Empfehlung.
Kleine Ausnahmen:
Mehr über TV-Auflösungen erfährst du in unserem Ratgeber Von Full HD über 4K bis 8K: Ein Leitfaden für den Pixel-Dschungel.
Und wusstest du, dass niedrig aufgelöste Inhalte im Hintergrund hochskaliert werden? In unserem Beitrag 4K-Fernseher mit dem besten (KI-)Upscaling in Tests: Aktueller Vergleich verraten wir dir, wie das funktioniert und welche Fernseher das besonders gut können.
Es gibt keine eindeutige Antwort darauf, welche TV-Größe die beste ist. Der Trend geht zu größeren Fernsehern ab 65 Zoll – für den cineastischen Filmgenuss.
Außerdem hängt die geeignete TV-Größe davon ab, wie groß der Raum ist, in dem das Gerät steht, und wie weit du vom Fernseher weg sitzt. Schau dir dazu am besten unseren Ratgeber an: Der richtige Abstand zum Fernseher – was ist zu beachten?
Ab einer bestimmten Entfernung könnte ein Beamer die bessere Wahl für dich sein. Die Frage, welcher Gerätetyp sich wofür eignet, klären wir in unserem Beitrag Beamer oder Fernseher: Was ist besser? Falls du mehr zu Beamern lesen möchtest, helfen dir auch diese Beiträge:
Der Preis ist oft ein entscheidender Faktor beim TV-Kauf. Sehr gute Fernseher zwischen 42 und 55 Zoll gibt es ungefähr ab 1.000 Euro. Größere TVs kosten entsprechend mehr. Möchtest du dir einen großen Fernseher anschaffen, schau dir folgende Beiträge an:
Ob du eines der Top-Geräte kaufen solltest, hängt davon ab, wie wichtig dir der Film- und Seriengenuss sowie Gaming am TV sind. Schaust du nur gelegentlich Serien, Filme oder TV-Sendungen, bekommst du auch für deutlich weniger Geld ein ordentliches Gerät wie den PEAQ PTV 55GMU-5026C AG. Bist du eher sparsam, kaufst du wahrscheinlich nur selten einen neuen TV: Dann kann eine etwas höhere Investition in ein hochwertiges Modell gerechtfertigt sein.
LCD-TVs haben entweder ein VA- oder IPS-Panel. VA-Panels punkten mit einem besonders hohen Kontrast, doch ihre Blickwinkelstabilität ist nicht so gut. Das bedeutet, dass das Bild von der Seite betrachtet etwas verwaschen aussieht. IPS-Panels haben einen schlechteren Kontrast, überzeugen aber mit guter Farbdarstellung und besserer Blickwinkelstabilität – so können mehr Personen ein schönes Bild genießen. Weitere Infos zum Thema findest du in unserem Vergleich IPS vs. VA bei TVs: Welche Technik bietet das bessere Bild?
OLED-Panels bieten sowohl einen hohen Kontrast als auch eine gute Farbdarstellung und Blickwinkelstabilität. Dafür strahlen die meisten OLED-TVs nicht so hell, vor allem auf größeren Flächen – allerdings hat sich die Helligkeit von OLED-Fernsehern in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Ebenfalls wichtig zu wissen: Bei OLEDs besteht eine gewisse Gefahr, dass sich statische Inhalte nach vielen Jahren einbrennen.
Bei Film- und Serien ist das Einbrennen kaum ein Problem. Beim Gaming könnte es jedoch irgendwann problematisch werden, etwa aufgrund statischer Menüs wie Munitionsanzeigen. Zwar haben OLED-Hersteller diverse Technologien zum Schutz vor Einbrennen entwickelt, aber nach einigen Jahren im Gebrauch ist es unvermeidbar. Wie groß das Problem wirklich ist, erfährst du in unserem Ratgeber OLED-Burn-in: Einbrennen erkennen und verhindern.
In diesen beiden TURN ON Videos geht Moderator Ilias der Frage nach, ob OLED-TVs wirklich besser als andere Fernseher sind und was es mit den neuen Super-Quantum-Dot-TVs auf sich hat:
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IPS findest du eher selten bei modernen Fernsehern. Eine Ausnahme: LG setzt neben OLED auf eine weiterentwickelte IPS-Technologie – die sogenannten NanoCell-Bildschirme. Diese mit Nanopartikeln beschichteten LCD-Panels sorgen im Vergleich zu Bildschirmen mit anderen LCD-Technologien für eine erweiterte Blickwinkelstabilität mit hoher Kontrast- und Farbtreue. Schau dir die LG NanoCell-TVs im MediaMarkt-Shop an.
Von den verschiedenen OLED-Technologien sind QD-OLED, OLED mit MLA-Technologie und Tandem-OLED die besten. Sie erreichen eine höhere Helligkeit als herkömmliches OLED, was besonders bei HDR-Inhalten für noch beeindruckendere Bilder sorgt. Außerdem können diese Technologien mehr Farben darstellen, Vorreiter ist hier QD-OLED.
Bei den bezahlbaren LCD-TVs ist Mini-LED zurzeit die Top-Technologie. Dabei optimieren kleine LEDs als Hintergrundbeleuchtung den Kontrast. Das funktioniert am besten in Kombination mit einer Quantum-Dot-Farbschicht (QLED) für natürlichere Farben. Eine RGB-Mini-LED ist eine Weiterentwicklung von Mini-LED. Statt einer blauen Hintergrundbeleuchtung leuchten die winzigen LEDs in den Farben Rot, Grün und Blau. TVs mit RGB-Mini-LED-Technik bieten höhere Spitzenhelligkeiten und decken einen größeren Farbraum ab, sind allerdings auch kostspielig.
Mehr Infos zu den Displaytypen findest du in unseren Ratgebern:
HDR-Formate: Mit HDR10 (Filme, Spiele) und HLG (YouTube, TV) kannst du so gut wie alle HDR-Inhalte abspielen. Weitverbreitet ist außerdem Dolby Vision, wobei kaum Inhalte ausschließlich mit Dolby Vision und ohne HDR10 verfügbar sind. HDR10+ ist noch wenig verbreitet. Dolby Vision und HDR10+ setzen auf dynamische Metadaten. Das heißt, die Helligkeit jeder Szene wurde von den Filmemachern einzeln angepasst.
Ob und wie viel besser Inhalte mit dynamischen Metadaten im Vergleich zu Inhalten mit statischen Metadaten in der Praxis aussehen, ist unter Experten umstritten – es kommt sehr auf die Umsetzung an.
Mini-LED für HDR: Mini-LEDs sind kleine LED-Lampen, die in modernen LCD-Fernsehern ab der Mittelklasse die Hintergrundbeleuchtung übernehmen. Es handelt sich um die aktuelle Umsetzung von Full Array Local Dimming (FALD). Dabei werden die Lampen in mehrere Zonen unterteilt, die sich unabhängig voneinander dimmen lassen.
Der Sinn: Helle Bildteile werden gezielt beleuchtet, das erhöht den Kontrast. Mini-LEDs sind vor allem für eine gute HDR-Darstellung bei LCD-Fernsehern wichtig. So präzise wie OLEDs sind sie nicht, allerdings können sie größere Flächen heller leuchten lassen.
OLED für HDR: Die OLED-Technologie mit selbstleuchtenden Pixeln ist für die HDR-Darstellung optimal. Ein Haken ist allerdings, dass größere helle Flächen wie ein Sandstrand oder die Mittagssonne automatisch abgedunkelt werden, um das Einbrennen von Inhalten zu verhindern. Hier sind LCDs im Vorteil. Mit den neuen Technologien QD-OLED, MLA-OLED und Tandem-OLED strahlen OLED-TVs deutlich heller als vorher und haben in den meisten Fällen kaum noch Nachteile gegenüber LCD-Fernsehern – außer bei größeren hellen Flächen.
In den folgenden Videos erfährst du noch mehr zum Thema OLED, Mini-LED und HDR. In den ersten beiden Videos erklärt TURN ON Moderator Jens die Unterschiede zwischen OLED und Mini-LED und die Vor- und Nachteile der verschiedenen HDR-Standards. Im dritten Video verrät TURN ON Moderator Ilias, wie HDR10+ funktioniert:
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Spielst du oft und gern Konsolen- oder Computerspiele auf dem TV, solltest du auf die folgenden Ausstattungsmerkmale achten.
120 Hertz: Vor allem wenn du gern schnelle Action-Games spielst, empfehlen wir eine Bildwiederholrate von mindestens 120 Hertz. In erster Linie werden mit solchen hohen Bildwiederholraten Bewegungen schärfer dargestellt, auch reduziert sich die Eingabeverzögerung.
Die PS5, Xbox Series X/S und Switch 2 sowie ein guter Gaming-PC können 120 Hertz mit manchen Spielen ausnutzen. Einige TVs haben bereits Bildwiederholraten von 144 Hertz und sogar 165 Hertz, die für Gaming-PCs einen Zusatznutzen bieten.
ALLM: Der Auto Low Latency Mode meint das automatische Umschalten in einen Modus mit geringerer Eingabeverzögerung, sobald du ein Spiel startest. Normalerweise bedeutet das, dass der TV in den Spielemodus umschaltet.
VRR: Dank einer variablen Bildwiederholrate (Variable Refresh Rate) passt die Konsole oder die PC-Grafikkarte ihre Bildausgabe an die Bildausgabe des TVs an. Das sorgt für eine Darstellung ohne Bildrisse. Ruckeln können allerdings auch Spiele mit aktiviertem VRR, wenn die Bildwiederholraten stark schwanken. Mit VRR ist bei Fernsehern das Format HDMI Forum VRR gemeint, das mit modernen Spielekonsolen und Grafikkarten kompatibel ist. Wir empfehlen für Gamer Fernseher mit VRR.
FreeSync & G-Sync: Das sind Technologien für eine variable Bildwiederholrate von AMD (FreeSync) beziehungsweise Nvidia (G-Sync). Moderne Grafikkarten ab der Nvidia-RTX-2000-Reihe beziehungsweise der AMD-RX-6000-Serie sowie PS5 und Xbox Series S/X unterstützen aber auch das bei TVs verbreitete HDMI Forum VRR. Deshalb muss ein Fernseher in der Regel nicht mehr mit FreeSync oder G-Sync zertifiziert sein.
Ansonsten geben die verschiedenen Varianten wie FreeSync Premium Pro Aufschluss über bestimmte Fähigkeiten eines Fernsehers. FreeSync Premium Pro bedeutet beispielsweise, dass die HDR-Darstellung mit AMD-Grafikkarten mit der variablen Bildwiederholrate funktioniert und dass der TV 120 Hertz in Full-HD-Auflösung oder mehr schafft.
HGiG: Das Kürzel steht für HDR Gaming Interest Group, einen Zusammenschluss mehrerer Firmen. Gleichzeitig ist es eine Funktion von bestimmten Fernsehern: Sie passt die HDR-Darstellung von Spielen (genauer: das Tone-Mapping) an die Fähigkeiten des TV-Geräts an. Das führt in der Regel zu einem besseren HDR-Bild.
Falls du mit deiner PS5 gern am Fernseher zockst, haben wir passende TVs für dich zusammengestellt: Beste Fernseher für PS5 & PS5 Pro in Tests: Aktueller Vergleich.
Tipp: Im ersten Video verrät TURN ON Moderator Ilias, welche Technologien Fernseher 2026 wirklich verändern. Im zweiten Video stellt er 7 verrückte Fernseher vor:
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Fachmagazine prüfen verschiedene Eigenschaften von Fernsehern. In der Regel werden folgende Aspekte bewertet:
Falls du deinen neuen Fernseher zu Hause nicht selbst auspacken, anschließen und einrichten möchtest, kann das der MediaMarkt-Einrichtungsservice übernehmen.
Echte Fans möchten ihre liebsten Spielfilme und Serien so genießen, wie es die Filmemacher vorgesehen haben. Hier kommt die professionelle Bildkalibrierung ins Spiel. Sie sorgt dafür, dass Farben und andere Bildwerte an die hohen Standards der Filmindustrie angepasst werden.
Die professionelle Kalibrierung erfordert spezielle Messgeräte und Fachkenntnisse, unsere Experten erledigen das gern für dich. Hier findest du unseren Service: Fernseher kalibrieren lassen – vorkalibriert oder im Markt.
Tipp: Ob du lieber zum Beamer oder zum Fernseher greifen solltest, erfährst du in unserem Beitrag: Beamer oder Fernseher: Was ist besser?
Grundlegende TV-Einstellungen für ein gutes Fernsehbild kannst du selbst vornehmen: In unserem Ratgeber TV-Kalibrierung: Fernseher richtig einstellen erfährst du, wie du das machst.
Du findest keinen passenden TV für dich in unserer Liste? Dann wirf einen Blick auf unsere Kaufratgeber:
Geheimtipp: Der LG OLED C5 ist für jedes Nutzungsszenario eine gute Wahl. Im folgenden Video verrät TURN ON Moderator Ilias, warum sich das Vorjahresmodell auch in diesem Jahr noch richtig lohnt.
Um Ihnen Video mit weiteren Informationen zu Produkten und Dienstleistungen anzeigen zu können, arbeiten wir mit Youtube zusammen. Für das Anzeigen der Inhalte benötigen wir Ihre Zustimmung.
TURN ON
Du findest in unserer Liste keinen passenden TV für dich? Hier haben wir einige weitere Empfehlungen: