Mini-PCs in Tests: Aktueller Vergleich 2026
Inhalt
- Diese Mini-PCs sind laut Tests auch 2026 noch die besten
- Beste Mini-PCs im Vergleich
- Der beste Mini-PC: Apple Mac mini M5 Pro (2026)
- Preis-Leistungs-Tipp: Geekom A5 Pro 2026 Edition
- Beste Alternative zum Mac mini M5 Pro: Apple Mac mini M6 (2026)
- Für Office- und Multimedia-Aufgaben: Medion Picoworx T80 III
- Gaming-Mini-PC: Asus ROG NUC 15 Tall
- Die besten Mini-PCs: Darauf kommt es beim Kauf an
- Gute Alternativen zu den besten Mini-PCs

Apple
Diese Mini-PCs von Herstellern wie Apple, Asus und Geekom überzeugen in Tests oder bei Kunden – erfahre mehr in unserem aktuellen Vergleich.
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Zu den Autoren: Alex hat bereits einige Beiträge über PCs verfasst. Seit 2023 schreibt er für TURN ON über Technik und fühlt sich vor allem in den Bereichen Audio, Smartphones und Notebooks zu Hause. Andreas ist von einem Mini-PC auf einen großen Tower umgestiegen, aber nicht jeder braucht die hohe Leistung. Bei TURN ON ist der studierte Journalist als redaktioneller Projektleiter tätig und Experte für PC-Hardware, Fernsehtechnik und KI.
Diese Mini-PCs sind laut Tests auch 2026 noch die besten
Die Mini-PCs, die wir im Folgenden vorstellen, haben in Tests von Fachmagazinen gute Bewertungen erhalten. Zuerst zeigen wir dir eines der besten Modelle laut Tests, anschließend unseren Preis-Leistungs-Tipp. Danach folgen weitere empfehlenswerte Mini-PCs.
In der Kaufberatung erfährst du, was du beim Kauf eines Mini-PCs beachten solltest, und wir führen weitere empfehlenswerte Modelle auf.
Die Links in der folgenden Liste führen dich direkt zum jeweiligen Produkt im Shop.
- Der beste Mini-PC: Apple Mac mini M5 Pro (2026)
- Preis-Leistungs-Tipp: Geekom A5 Pro 2026 Edition
- Beste Alternative zum Mac mini M5 Pro: Apple Mac mini M6 (2026)
- Für Office- und Multimedia-Aufgaben: Medion Picoworx T80 III
- Gaming-Mini-PC: Asus ROG NUC 15 Tall mit RTX 5070 Ti
Top 3 Kategorien im Shop: Mini-PCs, Komplett-PCs, All-in-one-PCs
In der folgenden Tabelle kannst du die besten Mini-PCs miteinander vergleichen. Klicke auf das Feld „Auswahl für den Vergleich“ mit dem Pfeil: Es öffnet sich ein Drop-down-Menü mit allen vorgestellten Modellen.
Der beste Mini-PC: Apple Mac mini M5 Pro (2026)
Der Apple Mac mini M5 Pro (2026) überzeugt mit seiner enormen Leistungsfähigkeit, herausragenden Verarbeitung und aktuellen Ausstattung.

Apple
Apples 15-Kern-Prozessor M5 Pro beeindruckt im Test bei ZDNET (09/26) mit seiner enormen Leistung: Aufwendige 4K-Videobearbeitung und Arbeiten mit Multi-Monitor-Set-ups meistert der Mini-PC mit links. Allerdings hat die Redaktion den Mac mini in einer Konfiguration mit 48 GB Arbeitsspeicher getestet. Unser vorgestelltes Modell bietet 24 GB RAM und performt dadurch bei besonders anspruchsvollen Aufgaben minimal schwächer – ist aber dennoch ein herausragend guter Mini-PC.
Die 512 GB große SSD-Festplatte ist fest verlötet, der Speicher lässt sich also nicht erweitern. Damit macht Apple eine Rolle rückwärts zurück zu älteren Mac-mini-Modellen: Bei der Vorgängergeneration mit M4-Chip konntest du die SSD nämlich gegen ein kompatibles M4-SSD-Modul austauschen.
Auch der Arbeitsspeicher ist fest verlötet und lässt sich nicht erweitern. Kurz gesagt: Kauf dir am besten gleich einen Mac mini mit einer für dich passenden Konfiguration, denn Aufrüsten ist von Apple nicht vorgesehen.
Der Mac mini M5 Pro punktet mit vielen modernen Anschlussmöglichkeiten:
- 3 × USB4 mit DisplayPort und Thunderbolt 5
- 2 × USB-C 3.2
- 1 × HDMI 2.1
- 1 × LAN
- 1 × 3,5-mm-Klinke
Das sagen Tester zum Apple Mac mini M5 Pro
ZDNET (09/26) bewertet den Mac mini M5 Pro (2026) in einer Variante mit 48 GB RAM und 512 GB Speicher mit 4 von 5 Punkten („very good“). Die Redaktion lobt besonders die mächtige Leistungsfähigkeit, die kompakten Maße sowie die Unterstützung von bis zu 3 externen 6K-Monitoren. Dafür gibt es Kritik für den nicht erweiterbaren Speicher und Arbeitsspeicher und für die saftige Preiserhöhung gegenüber dem Vorgänger.
Heise Online (09/26) hat eine Variante mit 48 GB RAM, 2 TB Speicher und einer M5-Pro-Variante mit 18 statt 15 Kernen getestet – vergibt jedoch keine Endnote. Die Tester heben die hohe Geschwindigkeit des M5 Pro, das hohe SSD-Tempo und die bis zu 3 unterstützten 6K-Monitore positiv hervor. Negativ erwähnen die Tester den „happigen Mehrpreis“.
Vorteile und Nachteile des Apple Mac mini M5 Pro (2026)
Vorteile
- enorm hohes Arbeitstempo
- sehr gute integrierte GPU
- viele moderne Anschlüsse
- unterstützt bis zu 3 externe 6K-Monitore
- hervorragende Verarbeitung
Nachteile
- sehr hoher Preis
- RAM- und SSD-Upgrades nur gegen hohen Aufpreis
- teures Zubehör (Tastatur, Maus etc.)
Preis-Leistungs-Tipp: Geekom A5 Pro 2026 Edition
Der Geekom A5 Pro 2026 Edition ist ein guter Mini-PC für einfache Web- und Office-Anwendungen. Mit seinem Preis von weniger als 600 Euro (Stand: 09/26) ist er das günstigste Gerät in unserer Liste.
In diesem Video stellt Geekom den kompakten Mini-PC vor:
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GEEKOM-UK-ES
Beim Chip setzt Geekom auf einen AMD Ryzen 5 7530U mit integrierter AMD-Radeon-GPU. Diesem Gespann stehen 16 GB Arbeitsspeicher zur Seite. Diese Kombination liefert laut Test von PC-Welt (04/26) eine gute Performance beim Einsatz als Office-PC: Windows 11 reagiere flott, Office-Apps laufen ohne Wartezeiten und auch Websurfing mit vielen Browser-Tabs bringe den Mini-PC nicht ins Schwitzen.
Die integrierte AMD-Radeon-GPU ist nicht besonders leistungsstark. Sie reicht laut PC-Welt für die Wiedergabe von Videos und sehr einfache Spiele. Der interne Speicher fällt mit 1 TB üppig aus, er bietet viel Platz für Videos, Fotos und Dokumente. Die PCIe-3.0-SSD sowie der DDR4-Arbeitsspeicher lassen sich aufrüsten.
Gemessen an seiner Preisklasse bietet der Geekom A5 Pro viele Anschlussmöglichkeiten:
- 3 × USB-A 3.2
- 1 × USB-A 2.0
- 2 × USB-C 3.2 mit Power Delivery
- 1 × LAN
- 2 × HDMI 2.0
- 1 × 3,5-mm-Klinke
- 1 × SD-Kartenleser
Das sagen Tester zum Geekom A5 Pro 2026 Edition
Computer Bild (06/26) bewertet den Geekom A5 Pro des Jahres 2026 mit der Note „gut“ (2,1). Lob bekommen die kompakte Bauweise, das hohe Arbeitstempo, der geringe Stromverbrauch und der aufrüstbare Speicher. Leider werden Tastatur und Maus nicht mitgeliefert, und für grafisch aufwendige Spiele eigne sich der Mini-PC nicht.
Im Test von PC-Welt (04/26) erhält der Geekom A5 Pro 3,5 von 5 Sternen. Die Tester loben das hochwertige, kompakte Aluminiumgehäuse, die vielen Anschlüsse, den leisen Betrieb und die Aufrüstmöglichkeiten für SSD und RAM. Kritikpunkte sind die schwache CPU- und GPU-Performance sowie die fehlende Unterstützung moderner Standards wie USB4, DDR5 und Wi-Fi 6E.
Vorteile und Nachteile des Geekom A5 Pro 2026 Edition
Vorteile
- SSD und RAM austauschbar
- viele Anschlüsse
- leiser Betrieb
Nachteile
- mittelmäßige Performance
- nur DDR4-RAM
- nur Wi-Fi 6
Beste Alternative zum Mac mini M5 Pro: Apple Mac mini M6 (2026)
Der Mac mini M6 (2026) ist die optimale Lösung für Apple-Fans, denen das M5-Pro-Modell zu hochpreisig ist.
Im Video stellt Apple den Mac mini M6 (2026) kurz vor:
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Apple
Der verbaute M6-Prozessor ist Apples erster Chip für Macs, der im 2-nm-Verfahren hergestellt wurde. Laut Notebookcheck (09/26) bietet er die „beste Single-Core-Leistung, die man bekommen kann“. Der 10-Kern-Chip sei demnach auch anspruchsvollen Aufgaben gewachsen und könne im Verbund mit seiner integrierten GPU auch aufwendige Games flüssig und mit hohen Grafikdetails darstellen. Allerdings hat die Redaktion den Mac mini mit 24 GB Arbeitsspeicher getestet. Unser vorgestelltes Modell mit 16 GB RAM dürfte auf einem immer noch hohen Level etwas schwächer performen.
Gegenüber dem in Sachen Multi-Core- und Grafikleistung stärkeren M5 Pro hat der M6 sogar einen Vorteil: Die 16-Kern-Neural-Engine, die für lokale KI-Berechnungen zuständig ist, verbaut Apple im M6-Chip gleich zweimal. Das bedeutet, für lokale KI-Anwendungen ist der Mac mini M6 besser aufgestellt. Der flotte SSD-Speicher fasst in unserer Variante 512 GB, doch Apple bietet auch Speicheroptionen mit 256 GB, 1 TB und 2 TB. Wie beim neuen Mac mini M5 Pro lassen sich Festplatten- und Arbeitsspeicher nicht erweitern.
Der Mac mini M6 verfügt über die gleichen Anschlussmöglichkeiten wie das M5-Pro-Modell, bietet allerdings nur Thunderbolt 4 statt 5:
- 3 × USB4 mit DisplayPort und Thunderbolt 4
- 2 × USB-C 3.2
- 1 × HDMI 2.1
- 1 × LAN
- 1 × 3,5-mm-Klinke
Das sagen Tester zum Mac mini M6
Notebookcheck (09/26) bewertet den Mac mini M6 (2026) in der Variante mit 24 GB Arbeitsspeicher mit „sehr gut“ (88 Prozent). Die Redaktion lobt die herausragende Leistung, die Unterstützung von bis zu 3 externen Monitoren (2 × 6K + 1 × 5K), das kompakte Gehäuse sowie die leise Betriebslautstärke. Dass sich die Hardware des Mini-PCs nicht aufrüsten lässt, ist der größte Kritikpunkt. Auch die Position des Netzschalters an der Unterseite des Rechners erhält Kritik.
Macwelt (09/26) vergibt im Test 4,5 von 5 Sternen. Die deutliche Mehrleistung gegenüber dem Vorgänger Mac mini M4 (ein Modell mit M5 hat Apple ausgelassen und bietet nun zusätzlich ein Modell mit M5 Pro an) und die verdoppelte Neural-Engine werden lobend erwähnt. Die Preissteigerung gegenüber dem Vorgänger und der geringe 256-GB-Speicher der Basisvariante erhalten dagegen Kritik.
Vorteile und Nachteile des Apple Mac mini M6 (2026)
Vorteile
- flottes Arbeitstempo
- gute integrierte GPU
- viele moderne Anschlüsse
- leise trotz Lüfter
Nachteile
- hoher Preis
- Hardware nicht aufrüstbar
- RAM- und SSD-Upgrades nur gegen hohen Aufpreis
- teures Zubehör (Tastatur, Maus etc.)

Unser Tipp aus der Redaktion
An meinem Mac mini liebe ich besonders macOS. Das Betriebssystem läuft auf dem Mini-PC superflüssig und sieht zudem sehr viel hübscher als Windows aus.Zum Apple Mac mini M6
Für Office- und Multimedia-Aufgaben: Medion Picoworx T80 III
Der Medion Picoworx T80 III ist ein vergleichsweise leistungsstarker Mini-PC für Office- und Multimedia-Anwendungen. Dank einer verbauten NPU eignet sich der kompakte Rechner auch für die Nutzung lokaler KI-Anwendungen.

Medion
Der Mini-PC von Medion ist mit dem Mittelklasseprozessor Intel Core Ultra 5 228V und 32 GB Arbeitsspeicher ausgestattet. Der 8-Kern-Chip meistert alltägliche Aufgaben, Multitasking und anspruchsvolle Office-Anwendungen problemlos, schreibt chip.de im Test (01/26).
Die Grafik-Performance der integrierten Intel-Arc-130V-GPU ist solide. Ältere 3D-Titel wie „Far Cry 5“ und wenig anspruchsvolle 2D-Games wie „Prince of Persia: The Lost Crown“ stemmt die GPU laut den Grafik-Benchmarks von Notebookcheck mit 60 Frames per Second (FPS) und mehr. Für aktuelle anspruchsvolle Games ist sie zu schwach.
Interessant: Das verbaute Mainboard bietet einen freien PCIe-Slot, über den sich eine kompakte Low-Profile-Grafikkarte nachrüsten lässt. Arbeitsspeicher und SSD kannst du bei Bedarf aufrüsten, das Gehäuse des Mini-PCs lässt sich leicht und ohne Werkzeug öffnen.
Folgende Anschlüsse hat der Medion T80 III:
- 4 × USB-A 3.2
- 4 × USB-A 2.0
- 1 × USB-C 3.2
- 1 × DisplayPort 1.4
- 2 × HDMI 2.0
- 1 × LAN
- 2 × 3,5-mm-Klinke (Headset)
- 2 × 3,5-mm-Klinke (Mikrofon)
Das sagen Tester zum Medion Picoworx T80 III
Im Test von chip.de (01/26) bekommt der Medion Picoworx T80 III die Note „gut“ (1,6). Die Tester heben vor allem die starke Office-Performance, den üppigen Arbeitsspeicher, die umfangreiche Anschlussausstattung und den freien PCIe-Steckplatz positiv hervor. Einziger Kritikpunkt ist die Nutzung von Wi-Fi 6E statt Wi-Fi 7.
Connect (11/25) bewertet die etwas leistungsstärkere Variante des Mini-PCs mit Intel Core Ultra 7 258V im Test mit „sehr gut“. Vorteile seien der leise Betrieb, der niedrige Stromverbrauch, die einfache Gehäuseöffnung und der freie PCIe-Slot. Der einzige erwähnte Nachteil: Das Netzteil bietet keinen weiteren 6+2-Pin-Stecker. Beim Upgrade auf eine Low-Profile-Grafikkarte müsste also auch das Netzteil getauscht werden.
Vorteile und Nachteile des Medion Picoworx T80 III
Vorteile
- solide Office-Performance
- SSD und Arbeitsspeicher aufrüstbar
- sehr viele Anschlüsse
- leiser Betrieb
- freier PCIe-Slot für Low-Profile-Grafikkarte
Nachteile
- Netzteil bietet keinen Stecker für eine Grafikkarte
Gaming-Mini-PC: Asus ROG NUC 15 Tall
Die meisten Mini-PCs stoßen beim Zocken schnell an ihre Grenzen, weil ihnen eine dedizierte Grafikkarte fehlt. Der Asus ROG NUC 15 Tall macht das anders: Er bietet eine echte, mobile Nvidia GeForce RTX 5070 Ti mit 12 GB GDDR7-Videospeicher – und das in einem Gehäuse, das kaum größer ist als eine kleine Spielkonsole. Der Mini-PC ist auch für das flüssige Zocken moderner, anspruchsvoller Spiele in WQHD-Auflösung gut aufgestellt.

Asus
Angetrieben wird der Mini-PC von einem Intel Core Ultra 9 275HX mit 24 Kernen und bis zu 5,4 GHz Turbotakt. Dazu kommen 32 GB schneller DDR5-Arbeitsspeicher, der sich laut Hersteller auf bis zu 96 GB aufrüsten lässt. Die 1-TB-SSD läuft im schnellen PCIe-5.0-Slot, ein zweiter M.2-Steckplatz mit PCIe 4.0 steht für Erweiterungen bereit.
Das sind die Anschlüsse des Mini-PCs:
- 1 × Thunderbolt 4
- 6 × USB-A 3.2 Gen 2 (2 vorne, 4 hinten)
- 1 × USB-C 3.2 (vorne)
- 2 × HDMI
- 2 × DisplayPort
- 1 × Gigabit-LAN (2,5 GBit/s)
- 1 × 3,5-mm-Klinke (vorne)
Das sagen Tester zum Asus ROG NUC 15 Tall
Notebookcheck (11/25) hat das Topmodell des ROG NUC 15 mit Intel Core Ultra 9 275HX und NvidiaGeForce RTX 5080 getestet und vergibt die Note „gut“ (85 Prozent). Gelobt werden das kompakte 2,5-Liter-Gehäuse, die effiziente Kühlung ohne Temperaturprobleme unter Last sowie die umfangreiche Anschlussausstattung. Kritikpunkt ist der vergleichsweise hohe Energiebedarf, der sich durch alle Lastszenarien zieht – auch im Leerlauf genehmigt sich der Mini-PC mehr Strom, als man erwarten würde.
Hardwareluxx (12/25) bestätigt im Test des gleichen Topmodells die hohe Gaming-Power im kompakten Gehäuse. Die Redaktion hebt besonders die durchdachte Konnektivität mit modernen Display-Schnittstellen und aktuellen WLAN-Standards hervor.
Heise (02/26) zieht ein ähnliches Fazit: Der ROG NUC 15 Tall biete viel Leistung im „kompakten Konsolen-Formfaktor“. Die Kühlung sei gut abgestimmt, sodass der PC unter Last nicht zu laut werde. Einziger Wermutstropfen laut Heise: der hohe Preis der Topvarianten.
Wichtig zu wissen: Alle drei Tests beziehen sich auf das Topmodell mit RTX 5080. Unser vorgestelltes Modell setzt auf die etwas schwächere RTX 5070 Ti – im gleichen Gehäuse mit identischer Kühlung und Anschlussausstattung, aber mit etwas weniger Grafikleistung und einem deutlich niedrigeren Preis.
Vorteile und Nachteile des Asus ROG NUC 15 Tall
Vorteile
- dedizierte RTX 5070 Ti (starke Gaming-Leistung für moderne Spiele)
- kompaktes, vertikales Gehäuse trotz starker Hardware
- effiziente Kühlung ohne Temperaturprobleme unter Dauerlast
- schneller, erweiterbarer DDR5-RAM
- zwei M.2-Slots für Erweiterungen
Nachteile
- deutlich teurer als alle anderen Modelle in dieser Liste
- hoher Energiebedarf, auch im Leerlauf
Tipp: In vielen Städten kannst du dir deinen neuen Mini-PC bequem und schnell in bis zu 90 Minuten nach Hause liefern lassen:
- Service
Sofort-Lieferung
Die besten Mini-PCs: Darauf kommt es beim Kauf an
Bei der Suche nach einem guten Mini-PC spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Mach dir vor dem Kauf Gedanken, was dir wichtig ist. Da sich die kleinen Rechner teilweise schlecht aufrüsten lassen, sollte das gewählte Modell möglichst von Anfang an deinen Anforderungen entsprechen. Worauf genau du achten solltest, liest du im Folgenden.

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Mini-PC als Komplettrechner oder Barebone?
Mit einem Komplettrechner legst du gleich mit der Arbeit los. Er ist mit allen notwendigen Komponenten ausgestattet – inklusive Arbeitsspeicher und SSD-Speicher. Auch das Betriebssystem ist bereits installiert.
Bei einem Barebone musst du einige Komponenten selbst einbauen. Enthalten sind im Gehäuse nur Mainboard, Prozessor und Stromanschluss. Arbeitsspeicher und SSD- oder HDD-Speicher baust du selbst ein. Das hat den Vorteil, dass du die Komponenten nach deinem Bedarf auswählen kannst.
Bedenke jedoch: Ein Barebone hat kein Betriebssystem. Es fallen also noch Kosten für eine Windows-Lizenz an, sofern du nicht die Lizenz eines ausgemusterten PCs nutzt. Alternativ kannst du eine kostenlose Linux-Distribution installieren.
Übrigens kannst du einen Mini-PC sogar komplett selbst bauen.
Kannst du den Mini-PC aufrüsten?
Mini-PCs für Einsteiger besitzen meist eine 256 GB große SSD und 16 GB Arbeitsspeicher. Für den Office-Alltag ist das ausreichend. Hast du später mehr mit dem kleinen Rechner vor, achte darauf, dass die Komponenten austauschbar sind oder es zusätzliche Steckplätze auf dem Mainboard gibt.
Manche Minis besitzen zusätzlich zum gängigen M.2-Slot auf dem Mainboard einen 2,5-Zoll-Schacht. In den M.2-Slot setzt du die SSD ein. In den größeren Schacht kannst du eine zusätzliche SSD oder HDD einbauen.
Willst du später einen schnelleren Prozessor nutzen? Das geht nur, wenn die vorhandene CPU nicht fest auf dem Mainboard verlötet ist, sondern auf einem Sockel sitzt – und das ist nur sehr selten der Fall. Schau dir die Produktbeschreibung oder das Datenblatt an. So findest du heraus, ob du die Konfiguration des Mini-PCs bei Bedarf anpassen kannst.
Welchen Prozessor brauchst du für einen Mini-PC?
In Mini-PCs stecken normalerweise Intel- oder AMD-Prozessoren. Eine wichtige Rolle spielt jeweils die Chip-Generation. Apple verbaut hauseigene Chips der M-Serie. Je neuer die Prozessorgeneration, desto höher ist normalerweise die Leistung.
Folgende Intel- und AMD-Prozessoren sind gut für Mini-PCs geeignet:
- Intel: Bei den weitverbreiteten Intel-Chips reicht die Bandbreite von einfachen Celeron- und Pentium-Modellen bis zu den schnelleren Core-i5-, Core-i7- und Core-i9- sowie den Core-Ultra-Modellen. Bei den neuesten Generationen spricht Intel von „Intel Core der Serie (Zahl wie 3, 5, 7, 9)“ oder „Intel Core (3, 5, 7, 9)“ etc. Die langsameren Chips eignen sich vorwiegend für simple Aufgaben wie das Surfen im Web, Textverarbeitung und E-Mail-Verwaltung. Willst du mehr und wünschst dir eine höhere Leistung, sollte dein Mini-PC mindestens einen Core-i5-Prozessor der 14. Generation haben.
- AMD: Sind AMD-Chips verbaut, handelt es sich vor allem um gute Ryzen-5000-, Ryzen-6000- oder Ryzen-7000-Prozessoren. Die besten Mini-PCs arbeiten mit Prozessoren aus der aktuellen Ryzen-8000- oder Ryzen-AI-Serie.
- Apple: Im Jahr 2026 sind wir bei der 6. Generation des M-Chips angekommen. Parallel bietet Apple den Mac mini mit M5 Pro an, der eine noch höhere Grafikleistung hat. Die Mac minis zählen generell zu den leistungsstärksten Mini-PCs auf dem Markt.
Achte darüber hinaus auf die Anzahl der Prozessorkerne. Für einen Office-Rechner brauchst du mindestens einen aktuellen 4-Core-Chip. Besser sind sechs Kerne und mehr.

stock.adobe.com/ivanchik29
Welche Anschlüsse hat der Mini-PC?
Dank ihrer vielen Anschlüsse verbindest du Mini-PCs problemlos mit Monitoren, externen Datenträgern und anderen Geräten. Wie viele Buchsen ein Mini-PC bietet, hängt unter anderem von der Größe des Rechners ab. Drei bis sechs USB-Anschlüsse sind Standard. Bis auf den Apple Mac mini M5 Pro (2026) und den Apple Mac mini M6 (2026) mit je fünf USB-Anschlüssen bieten alle Mini-PCs in unserer Liste sechs oder mehr USB-Buchsen.
Praktisch sind Anschlussmöglichkeiten an der Vorderseite, damit du externe Festplatten oder Kopfhörer unkompliziert einstöpseln kannst, ohne den Rechner zu drehen.
Ein bis zwei HDMI-Anschlüsse etwa für Monitore bieten Mini-PCs in jedem Fall. Oftmals haben die Modelle auch DisplayPort-Anschlüsse. Das gilt für alle Mini-PCs in unserer Auswahl. Einige USB-C-Thunderbolt-Buchsen können ebenfalls Displays ansteuern. Du erkennst sie am Blitzsymbol. Aus unserer Liste besitzen der Apple Mac mini M5 Pro (2026), der Asus ROG NUC 15 Tall und der Apple Mac mini M6 (2026) einen oder mehrere Thunderbolt-Anschlüsse.
Möchtest du den kleinen PC per Kabel mit dem Internet verbinden, benötigst du eine LAN-Schnittstelle – die bieten alle vorgestellten Mini-PCs in unserer Liste. WLAN und Bluetooth unterstützen so gut wie alle Mini-PCs.
Welche Anforderungen hast du an die Grafik?
In Mini-PCs werkeln in den meisten Fällen Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit, also iGPUs. Für Office-Aufgaben und zum Surfen ist das genug. Für 3D-Spiele oder Grafikarbeiten und Videoschnitt reicht es aber überwiegend nicht. Eine Ausnahme sind Apples M5-Pro- und M6-Chips mit ihren leistungsstarken integrierten GPUs, etwa im Apple Mac mini M5 Pro (2026) und Apple Mac mini M6 (2026).
Alternativ greifst du zu einem Mini-PC mit dedizierter Grafikkarte wie dem Asus ROG NUC 15 Tall. Damit kannst du auch anspruchsvolle 3D-Games spielen. Diese Gaming-PCs im Kleinformat sind allerdings sehr teuer.
Wie viel Arbeitsspeicher ist gut?
8 GB Arbeitsspeicher genügen bei einem Mini-PC für einfache Büroanwendungen, also Textverarbeitung und E-Mail-Verwaltung. Der Computer reagiert dann ausreichend schnell, und Programme öffnen sich umgehend. 16 GB RAM sind sinnvoll, wenn du mehrere Apps und Browser-Tabs gleichzeitig nutzt: Mehr RAM steigert die Multitasking-Fähigkeiten.
Alle Mini-PCs in unserem Überblick bieten ab Werk mindestens 16 GB Arbeitsspeicher. Der Medion Picoworx T80 III und der Asus ROG NUC 15 Tall sind sogar mit 32 GB RAM ausgestattet. DDR5-RAM ist schneller als DDR4. Bis auf den Geekom A5 Pro 2026 Edition, der noch auf DDR4-RAM setzt, verfügen alle Modelle in unserer Auswahl über DDR5-Arbeitsspeicher.
Mehr Infos zum Thema findest du in unserem Ratgeber Wie viel Arbeitsspeicher braucht man?
Diese Kriterien spielen beim Kauf eines Mini-PCs zusätzlich eine Rolle
- Speicherplatz: Beim SSD-Speicher sind für die meisten Anwender 256 oder 512 GB empfehlenswert. Mit 1 TB bist du gut gerüstet, wenn du viele Foto- und Videodateien speichern willst. Teilweise verbauen die Hersteller statt einer SSD eine eMMC (Embedded Multimedia Card) in ihren Mini-PCs. Dieses Speichermedium ist günstiger, jedoch langsamer.
- Betriebssystem: Auf Mini-PCs ist in der Regel Windows 11 vorinstalliert. Die meisten Hersteller in unserer Übersicht setzen auf Windows 11 Home. Apples Mac-mini-Computer laufen mit macOS. Bei Barebone-Rechnern hast du die Wahl: Du kannst Windows oder Linux installieren.
- Montage an Bildschirmen: Willst du deinen Mini-PC an der Rückseite eines Monitors montieren? Dann sind Vorbohrungen am Rechner nützlich, an denen du eine sogenannte VESA-Halterung anbringen kannst. Einige der kleinen PCs haben eine VESA-Befestigung sogar im Lieferumfang.
Vorteile und Nachteile von Mini-PCs
In der folgenden Übersicht siehst du die Vor- und Nachteile von Mini-PCs.
Vorteile von Mini-PCs
- platzsparend und leicht
- leise durch meist passive Kühlung
- einfach transportierbar
- niedriger Energieverbrauch und energieeffizienter als normalgroße PCs
- häufig günstiger als Notebooks und Desktop-PCs
- gut für Office-Aufgaben geeignet
- viele Anschlüsse
Nachteile von Mini-PCs
- häufig eher schwache Grafikleistung
- Hardware nur begrenzt aufrüstbar
- oft schwächere Prozessorleistung als High-End-PCs
- für Gaming überwiegend ungeeignet (außer Modelle mit dedizierter Grafikkarte)
- eventuell Probleme mit Überhitzung, wenn aktive Kühlung fehlt
- externes Netzteil häufig recht groß
So werden Mini-PCs getestet
Mini-PCs werden normalerweise genauso getestet wie größere Modelle. Die folgenden Kriterien prüfen unabhängige Fachmagazine in der Regel beim Testen von Mini-PCs:
- CPU-Leistung: Prozessorleistung laut Benchmark-Tests
- (i)GPU-Leistung: Leistung der Grafikeinheit bei Grafikarbeiten und beim Gaming laut Benchmark-Tests
- Ausstattung: Speicher, Anschlussauswahl, Konnektivitätsstandards, VESA-Halterung etc.
- Wartung & Aufrüstung: austauschbare Hardware-Komponenten wie Festplatte und RAM
- Weitere Faktoren: Stromverbrauch, Betriebsgeräusche
Gute Alternativen zu den besten Mini-PCs
Du findest in unserer Liste keinen passenden Mini-PC für dich? Hier haben wir zwei weitere Empfehlungen:
- Der Geekom A9 Max bietet eine gute Leistung und Ausstattung sowie moderne Anschlüsse. Du bekommst einen schnellen AMD Ryzen AI 9 HX 370, 32 GB DDR5-Arbeitsspeicher, eine 2-TB-SSD, Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4, zwei 2,5-GB/s-LAN-Anschlüsse, zwei USB4-Ports und sogar einen Kartenleser. Windows 11 Pro ist vorinstalliert. Diesen Mini-PC bewerten MediaMarkt-Kunden mit vollen 5 von 5 Sternen (Stand: 10.07.26). Notebookcheck (09/25) vergibt im Test die Note „gut“ (82 Prozent).
- Der Orbsmart W-15L ist ein lüfterloser Rechner zum Surfen und Streamen. Dank Intel N100, 16 GB Arbeitsspeicher und einer 512 GB großen SSD ist er für Office und Internet gut gerüstet. Die Anschlussausstattung kann sich für einen Office-Mini-PC sehen lassen: LAN, 2 × HDMI 2.0, microSD-Karteleser, Headset-Anschluss, USB-C-Port und drei USB-A-Anschlüsse. MediaMarkt-Kunden vergeben 5 von 5 Sternen (Stand: 28.09.26).
- Der Asus Expert Center PN54 bietet ein flaches Gehäuse, das sich über einen mechanischen Druckknopf öffnen lässt – ganz ohne Schrauben. So kannst du den Arbeitsspeicher, die SSD und das WLAN-Modul austauschen. Der Mini-PC besticht mit einem flotten AMD Ryzen AI 7 350, 32 GB DDR5-Arbeitsspeicher und einer 1 TB großen SSD. An Anschlüssen stehen dir USB4 mit DisplayPort 2.1, zwei DisplayPort-1.4-Ports, HDMI 2.1, zwei LAN-Buchsen, USB-C 3.1 und drei USB-A-3.1-Anschlüsse zur Verfügung. Heise Online (10/25) vergibt im Test 4 von 5 Sternen.
- Der Geekom IT15 überzeugt dank Intel Core Ultra 9 285H und 32 GB DDR5-Arbeitsspeicher mit ordentlich Rechenpower. Hinzu kommt eine große 2-TB-SSD. Er verfügt über zwei USB-4-, drei USB-A-3.2-, einen USB-A-2.0, zwei HDMI-2.0-Anschlüsse sowie eine 3,5-Millimeter-Klinke. Außerdem gibt es einen SD-Kartenleser. PC Welt (10/25) bewertet den Mini-PC mit 4,5 von 5 Sternen.
- Der HP 260 G9 ist ein günstiger Mini-PC für einfache Office-Arbeiten und zum Surfen. Er bietet einen Intel Core i3, 8 GB DDR4-Arbeitsspeicher und eine 256 GB große SSD. Für diese Preisklasse besitzt der 260 G9 viele Anschlüsse: 3 × USB-A 3.2, 3 × USB-A 2.0, 1 × USB-C 3.2, 1 × LAN, 1 × DisplayPort 1.4a, 1 × HDMI 1.4b und 1 × 3,5-Millimeter-Klinke. Die Redaktion von chip.de (07/25) benotet den Mini-PC mit „gut“ (2,3).
Du bist immer noch nicht fündig geworden? Eine weitere gute stationäre PC-Lösung, mit der sich Platz sparen lässt, sind All-in-one-PCs. In unserem Beitrag All-in-one-PCs in Tests: Aktueller Vergleich stellen wir die besten Modelle vor.
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